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Capella IV by Ulrich Kuehn

AllgemeinesBearbeiten

Capella IV umläuft vier Sonnen, die sich in einem Abstand von 42 Lichtjahren von der Erde befinden. Im ersten Moment macht dieser Planet einen paradiesisch Eindruck, mit seinen ausgedehnten Ozeanen und seinen grün-braunen Landmassen, aber in Wirklichkeit ist er der Vorhof zur Hölle. Durch seine nur sehr geringe Achsneigung und die beinahe kreisrunde Umlaufbahn um die vier Sonnen des Capella-Systems, gibt es so gut wie keine Jahreszeiten auf Capella IV. Das bedeutet jedoch gleichzeitig, dass die globalen atmosphärischen Bewegungen, im Vergleich zu Terra recht dürftig sind. Dazu kommt, dass Capella IV sich, mit nur achtzehn Stunden und siebenundvierzig Minuten, relativ schnell um seine Achse dreht, so dass die Phasen zwischen Abkühlen und Aufwärmen der planetaren Oberfläche kürzer sind. In Verbindung mit der Tatsache, dass, selbst unter den günstigsten Umständen die erste der vier Sonnen des System bereits drei Stunden nach dem Untergang der letzten wieder aufgeht, sind zudem die Nächte kaum als solche zu bezeichnen.

Bei einem weniger trocken-heißen Klima könnte diese Welt durchaus traumhaft sein, mit seinen dichten, subtropischen Dschungeln, die in einem schmalen Streifen der gemäßigten Klimazonen vorkommen und den herrlich anzuschauenden Auf- und Untergängen, der beiden gelb-weißen Sonnen vom G0 und G5 Typ, die um den Faktor 10,8 beziehungsweise 7,45 größer sind, als die terranische Sonne, und ihren beiden kleinen rötlichen Begleitern vom M2 und M4 Typ, die nur die Hälfte und ein Viertel des Durchmessers von Sol besitzen.

Die vier Sonnen sorgen für eine Hitze von bis zu 56 Grad Celsius um die Mittagszeit.

Einen kleinen Schönheitsfehler hat es selbst dann, wenn es ausnahmsweise einmal regnet. Zwar sind die Temperaturen dann bei weitem nicht so hoch, wie bei voller Sonneneinstrahlung, dafür steigt jedoch die Luftfeuchtigkeit beinahe ins Unerträgliche. Hinzu kommt, dass dieser Regen, durch den schwachen Gehalt von Chlor und Methan in den oberen Schichten der Atmosphäre, leicht ätzend ist und unangenehme Irritationen auf der Haut, und ein schmerzhaftes Brennen in den Augen verursacht.


Capella IV in STAR TREK - BREAKABLEBearbeiten

Die Bedeutung des Planeten für das Terranische ImperiumBearbeiten

Der einzige Grund, warum das Terranische Imperium überhaupt Interesse an diesem Planeten hat, sind seine reichen Topalin-Vorkommen. Das orange-rote Mineral wird für die Lebenserhaltungssysteme, an Bord moderner Raumschiffe benötigt und es kommt nur auf sehr wenigen Planeten des bekannten Weltalls vor, was es kostbar, und den Abbau äußerst lukrativ macht. Alle 160.000 Terraner, die 2167 in der einzigen Stadt, direkt am Raumhafen leben, haben in irgend einer Weise etwas mit der Aufbereitung und Weiterverarbeitung von Topalin, oder der Bewachung der Strafgefangenen in den Topalinminen zu tun.

Aus diesem Grund unterhält das Terranische Imperium, neben mehreren großen Minen auch einen Flottenstützpunkt und eine Garnison mit einem ganzen Bataillon MACO´s, insgesamt 500 Männer und Frauen, auf Capella IV.

2164 hat das Imperium damit begonnen, das „Andorianische Bergbau Konsortium“ welches von den Terranern nach dem Fall von Andoria übernommen worden ist, in den Topalin-Abbau auf diesem Planeten mit einzubinden. Von daher sind andorianische Erzfrachter im Jahr 2167 keine Seltenheit im Capella-Sternensystem.


Die Straflager auf Capella IVBearbeiten

In den Topalin-Minen auf Capella IV arbeiten überwiegend, in zwei Schichten rund um die Uhr, Strafgefangene, die sich aus den Mitgliedern der, vom Imperium unterdrückten, Völker und politischen Gegnern der Imperatorin, Hoshi Sato, zusammensetzen. Diese Strafgefangenen leben unter den primitivsten Umständen in Strafgefangenenlagern, die zumeist direkt neben den Topalin-Minen liegen.


Die strafgefangene Vulkanierin: T´PolBearbeiten

Im Jahr 2156 wird die vulkanische Gefangene, T´Pol, die ein Jahr zuvor, auf der ISS AVENGER, eine Revolte initiiert hat, und zudem versucht, die DEFIANT zu sabotieren, nach Capella IV deportiert, wo sie den Rest ihres Lebens fristen soll.

Misshandlungen und Vergewaltigungen durch die Wärter, sind in diesen Straflagern beinahe an der Tagesordnung, und im Jahr 2160 wird auch T´Pol das Opfer eines sadistischen Wachmannes, der sich an ihr vergeht.

Erst im Jahr 2167 kann sie, mit Hilfe eines andorianischen Kommandotrupps, unter der persönlichen Leitung der beiden Generale: Thy´Lek Shran und Thy´Ron Dheran, entkommen. Während der Flucht gelingt es T´Pol Rache für die Vergewaltigung zu nehmen, und den Wachmann, der ihr Gewalt angetan hat, mit einem andorianischen Phaser zu töten.

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